Medizinisches

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Nicht immer ist der Brummton durch eine technische Anlage verursacht. Es kann auch medizinische Gründe geben. Diese will ich versuchen hier zu erläutern und dann auf eventuelle Lösungen oder Lösungsansätze hinweisen. Dazu werde ich zu Betroffenen und Medizinern der verschiedensten Richtungen Kontakt aufnehmen.

Folgende Bereiche werden nach und nach behandelt, um zu klären, ob der Brummton eine rein medizinische Ursache haben kann:

  • Das Gehör
  • Das Gehirn
  • Die Halswirbelsäule
  • Die Muskelatur
  • Medikamente und ihre Wirkungen auf das Gehör

Das Gehör

Wie arbeitet es? Was passiert mit den Schallwellen? Was wird übertragen und was nicht? Welche Auswirkungen haben Infraschall und andere Schalle auf das Gehörzentrum?

Ein Klang wird erzeugt. Luftmoleküle werden mechanisch zum Schwingen angeregt. Diese Schallwellen breiten sich in der Regel radial, also kreis-, bzw. kugelförmig aus. Teile der Schallwelle treffen auf unser Ohr und dringen dort über den äußeren Gehörgang bis zum Trommelfell vor. Über die Gehörknöchelchen werden diese Signale nun (noch immer mechanisch!) verstärkt und an die Hörschnecke (Cochlea) weitergeleitet, wo sie über Haarzellen in elektrische Signale umgewandelt werden. Dazu werden die Signale zuvor über die Basilar-Membran geleitet und analysiert, um u.a. die Frequenzen festzustellen. Die im Gehirn angekommenen Signale werden nun in uns bekannte oder unbekannte „Geräusche“ interpretiert. In dieser vereinfachten Erklärung wird bereits eines deutlich: das Gehör ist beeinflussbar.

Wo können nun „Fehler“ entstehen? Und wie?

Wellenformen

Die unterschiedlichen Wellenformen

Hörbare Töne fangen bei einer Frequenz von ca. 20 Hz an und können noch bis ca. 20.000 Hz wahrgenommen werden. Innerhalb dieser Spanne „erkennen“ wir, worum es sich bei dem Ton handelt: Stimme, Knall oder Musik. Alltagsgeräusche also.
Unterhalb von 20 Hz beginnt nun der Infraschall, welcher über das Gehör nicht wahrnehmbar ist. Doch diese Schallwellen, welche eine hohe Energie aufweisen, gelangen dennoch an unser Trommelfell. Dieses wird in Schwingung versetzt und es leitet diese Signale auch weiter. Unser Gehirn kann aber hier nicht interpretieren, um welche Schallquelle es sich handelt. Aber die entsprechenden Neuronen übertragen weiter diesen Ton! Neuronen sind spezialisiert auf die Signalübertragung. Sie können nicht anders. Diese erregbaren Zellen übertragen also elektrische Impulse, sogenannte „Aktionspotenziale“.  Je nach Amplitude (Lautstärke) ist das Potenzial kleiner oder größer. Es sind aber immer elektrische Signale, die weitergeleitet werden!
Ein hohes Aktionspotenzial wird von den Neuronen, vereinfacht, als laut empfunden. Ein kleineres Aktionspotenzial folglich als eher leise. Die Tonhöhe wird ähnlich durch unterschiedliche Auslenkung  an der Basilarmembran von verschiedenen Nervenzellen interpretiert.

Halten wir fest: mechanische Signale werden in elektrische Impulse umgewandelt.

kurzwellige Schallquellen

Ortung hoher Frequenzen

Und hier können „Fehler“ entstehen. Warum interpretiert das Gehirn bestimmte Wellen in einen Ton, der vielleicht gar nicht exisitiert? Oder er existiert und nur bestimmte Menschen können diesen Ton hören? Und warum „hören“ wir den Ton in unterschiedlicher Frequenz? Warum können wir keine Richtung ausmachen, aus der der Ton zu kommen scheint?
Was bei höheren Frequenzen noch funktioniert, ist bei tiefen Tönen für den Menschen sehr schwer.Höhere Frequenzen sind

langwellige Schallquellen

Ortung tiefer Frequenzen

kurzwelliger. Kommt der Schall von der Seite, so bildet der Kopf eine Art Schatten. Die Amplitude (Lautstärke) ist somit geringfügig geringer auf der anderen Kopfseite. Diesen kleinen Unterschied kann das Gehirn feststellen und wir können die Richtung bestimmen.
Tiefere Frequenzen sind langwelliger und die Amplitude ist für das menschliche Gehör nicht mehr feststellbar. Natürlich spielt auch der Laufzeitunterschied (Ankunft an einem Ohr und Ankunft am anderen Ohr) eine große Rolle für die Ortung.

Warum also, hören verschiedene Betroffene unterschiedliche Frequenzen? Warum vernehmen meist ältere Menschen den Brummton? Ein Grund könnten Ablagerungen rund um die Nervenzellen sein. Diese Ablagerungen müssten dann metallischen Ursprungs sein, oder zumindest durch EMF beeinflussbar. Es gibt auf jeden Fall genug Stoffe in unserer Nahrung, welche dort nichts zu suchen haben: Aluminium, Blei, Quecksilber und auch Arsen! Je nach Menge der Ablagerungen könnten die Neuronen von Person zu Person unterschiedlich feuern, also Signale weitergeben. Eine Theorie, die noch bewiesen werden muss.

Das Gehirn

Wie werden Töne im Gehirn verarbeitet? Was ist ein Tinnitus? Welche Funktionen haben die Neuronen bei der Übertragung der Töne?

Die Halswirbelsäule

Was passiert, wenn die Wirbel nicht mehr so zueinander stehen, wie es sein soll?

Die Muskelatur

Alles ist umgeben von Muskeln. Welche Wirkung haben Muskeln der verschiedensten Gruppen auf unser Hören?

All diese Informationen versuche ich in nächster Zeit zusammen zu tragen. Ich hoffe, es erklären sich möglichst viele Ärzte dazu bereit, mir Informationen zu geben.

 

Quellenangaben:
https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/hoeren/vom-schall-zur-deutung-208