Glossar

Auf dieser Seite tragen wir sämtliche Begriffe zusammen, die direkt oder indirekt mit dem Brummton in Verbindung stehen. Sie haben nach einem Begriff gesucht und finden ihn hier nicht? Dann teilen Sie uns das gerne über das Kontaktformular mit. So schnell wie möglich wird die Liste dann ergänzt.

Alphabetische Liste (klicken Sie auf einen der Buchstaben)
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A

A-Bewertung
Der Schalldruckpegel db(A) berücksichtigt die frequenzanbängige Geräuschempfindung des Menschen

Amplitude

Amplitude

Die Auslenkung einer Welle nach oben und unten ausgehend von einer Nulllinie

Die Amplitude (Begriff aus der Physik und der Technik) gibt den Grad der Schwingung ober- und unterhalb einer Nulllinie (Ruhelage) an. Je höher die Auslenkung nach oben und unten, desto lauter wird der Ton empfunden. Gebräuchlich ist auch der Begriff Schwingungsweite.

B

Brummton
Der Brummton (oder das Brummton-Phänomen), um den es hier geht, ist ein oft niederfrequentes Geräusch, welches die Charakteristik einer scheinbar dauerhaft laufenden Maschine hat.

Im Schlüsselkatalog der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10-GM-20I4) werden Infraschall, mechanische Schwingungen oder Vibrationen unter den Nummern T 75.2 und Z 57 gelistet.


C

D

E

Elektro-Smog
Als Elektrosmog bezeichnet man elektrische und/oder magnetische Felder und/oder elektromagnetische Wellen, von denen angenommen wird, dass sie das Wohlbefinden oder die Gesundheit beeinträchtigen oder ungünstig beeinflussen.

EMF
EMF ist der gebräuchliche Oberbegriff für alle elektro-magnetischen Felder.


F

Flussdichte, magnetische
Obwohl eigentlich nichts fließt, vergleicht man die Summe aller magnetischen Feldlinien mit dem elektrischen Strom und nennt dieses den magnetischen Fluss. Die magnetische Wirkung eines Magneten ist umso größer, je dichter der magnetische Fluss ist. Die magnetische Flussdichte B bildet sich aus dem magnetischen Fluss und der Querschnittsfläche des Magnets in m².

Frequenz
Die Frequenz gibt die Anzahl der Schwingungen je Sekunde an. Mit ihr misst man auch die Tonhöhe, also ob es ein tiefer oder hoher Ton ist. Gemessen wird die Frequenz in Hertz (Hz).

G

Gegenschall-Verfahren
Da Infraschall durch herkömmliche Lärmschutzmaßnahmen  (Schalldämpfer, Schwingungsdämpfer, Schallschutzwände, Lärmschutzzäune) nicht, oder nur unzureichend abgedämmt werden kann, nutzt man das Gegenschall-Verfahren. Dieses Verfahren wird auch Noice Reduction oder Active Noise Control  oder Noise Canceling genannt. Nachteil hier: die Geräte, welche einen Gegenschall erzeugen, um so den Infraschall zu dämpfen, müssen sehr dicht an der Schallquelle sein.
Bei Noice Canceling wird mittels eines oder mehrerer Mikrofone das störende Geräusch aufgenommen. Mittels Computerchips wird ein Gegenschall berechnet und dieser über einen Lautsprecher ausgesendet.

H

Hochfrequenter Schall oder Ultraschall
Ultraschall liegt in einem Frequenzbereich über 20.000 Hz und wird in der Regel nicht vom Menschen akustisch wahrgenommen. Aus der Medizin kennen wir diesen hochfrequenten Schall von der Ultraschall-Untersuchung her. Dieser wird z.B. bei schwangeren Frauen eingesetzt zur Untersuchung der Föten.
In der Technik wird dieser Schall u.a. zur Abstandsmessung eingesetzt.
In der Tierwelt kennen wir Ultraschall von den Fledermäusen. Sie nutzen den Schall zur Ortung und Lokalisierung ihrer Beute.

Hörschwelle
Die Hörschwelle ist abhängig von der Frequenz und des Schalldruckes und gibt an, ab oder bis wann ein Ton gerade noch gehört werden kann. Ältere Menschen haben eine andere Hörschwelle als jüngere Menschen.

I

Infraschall
Schallwellen, die unter der Frequenz von 16 Hz liegen, nennt man Infraschall. Es gibt sowohl natürliche, als auch technische Quellen, welche Infraschall aussenden.

In der Tierwelt verwenden z.B. Elefanten und Wale Infraschall zur Verständigung über große Entfernungen. In der Technik allerdings ist Infraschall eher ein lästiges und ungewolltes Ereignis.
Der von technischen Anlagen wie z.B. Motoren, Pumpen, Rotoren und anderen Geräten ausgesandte Schall ist sehr energiereich und dadurch nur sehr schwer zu isolieren. Da Infraschall im (eigentlich) nicht hörbaren Bereich liegt, wird diese Form des Schalls eher als „Ohrendruck“ wahrgenommen. Menschen, die unter dem Infraschall leiden klagen oft über verschiedene Symptome wie Schwindel, Herzrasen, Wortfindungsstörungen und dergleichen mehr. Die Lokalisierung der aussendenden Quellen fällt ohne Hilfsmittel extrem schwer.


J

K

Körperschall
Beim Körperschall werden Schwingungen durch feste Körper übertragen. Zum Beispiel durch das Schlagen eines Hammers auf eine Wand. Die hier entstehenden Schwingungen verlaufen durch das Mauerwerk. Diese Schwingung können wir auch durch das Auflegen einer Hand auf die Mauer spüren. Die Mauer grenzt nun aber auch an die Luft an. Der Körperschall versetzt, ähnlich wie ein Trommelfell einer Trommel, die Luft in Schwingung und wir hören das Klopfen.
Die Übertragung dieser Schallwellen von Mauer-Luft-Mauer nennt man auch „Schalllängsleitung“. Infraschall mit seinen tiefen Frequenzen breitet sich sehr leicht in Schalllängsleitungen aus und sind nur sehr schwer abzudämmen, bzw. zu stoppen.


L

Lärm
Jeder Ton (Schwingung), den wir als störend empfinden, kann als Lärm bezeichnet werden. Lärm kann irreversible Schäden hervorrufen. Dauerlärm (in Verbindung mit Stress) kann Tinnitus auslösen.

M

N


O

P

Q

R

S

Schall
Schall allgemein ist alles, was Menschen oder Tiere mit dem Gehör wahrnehmen können.
Schall wir u.a. unterschieden in Infraschall, Niederfrequenter Schall und Infraschall. Eine Sonderform ist Körperschall.

Schalldruckpegel oder Schallpegel
Der Schalldruckpegel ist das Maß für die Stärke (Intensität, Lautstärke) eines Tones. Angegeben wird der Schalldruck in Dezibel (db) oder Dezibel-A (db(A))

Tiefe Töne mit hohem Schalldruck haben einen größere Wirkung auf die Hindernisse, auf die sie treffen. Hohe Töne mit dem selben Schalldruck wie die Tieftöne haben eine geringere Wirkung. Dieses kann man spüren, wenn man vor großen Lautsprechern steht. Allerdings erscheint der Ton lauter zu sein, je höher er in der Frequenz ist.

Schmerzschwelle
Wirken sehr hohe Schallpegel (höher als 120db(A)) auf unser Ohr ein, kann es zu starken Schmerzen im Innenohr kommen.

T

Tinnitus (Tinnitus aurium = Das Klingeln der Ohren)

Medizinisch definiert man den Tinnitus als eine akustische Wahrnehmung, bei der es allerdings keinen Anreiz von außen gibt. Wird das Gehör dauerhaft einem starken Schalldruck ausgesetzt, kann es zu einer Überbelastung des Gehöres kommen und so einen dauerhaften Ton von hoher Frequenz auslösen. Tinnitus wird nicht von einem Schallereignis erzeugt! Dauert ein Tinnitus länger als drei Monate an, spricht man von einem „Chronischen Tinnitus“.
Unterschieden wird zwischen dem objektiven und dem subjektiven Tinnitus. Beim objektiven Tinnitus gibt es eine Schallquelle, nahe dem Ohr. Dieses können Muskelverspannungen sein oder das Rauschen des Blutes. Dieser Tinnitus kann dann auch von anderen gehört werden, wenn auch nur mit medizinischen Geräten.
Beim subjektiven Tinnitus, welcher häufiger vorkommt, gibt es keine Quelle. Hier hören auch nur die Betroffenen selber das Geräusch. Hier handelt es sich aber nicht um eine reine Einbildung der Geräusche (Brummen, Summen, Pfeifen, Klingeln, Rauschen oder Klopfen). Es sind vielmehr fehlerhafte Informationen, die über den Gehörnerv im auditorischen System von statten gehen.
Nähere Informationen erhalten Sie bei DocCheck Flexikon


U

Ultraschall
Siehe Hochfrequenter Schall

V

W

Wellenlänge


X

Y

Z